Einsteigen – losfahren – entspannt ankommen – so in etwa ist die Vorstellung, die aufkommt, wenn man heute vom autonomen Fahren spricht. Wobei entspanntes Ankommen durch vielerlei Aktivitäten, die während der eigentlichen Autofahrt durchgeführt werden, entstehen kann. Der eine entspannt beim Arbeiten an Tablet, Laptop oder Smartphone, der andere wiederum freut sich, weil er sich während der Fahrzeit Freunden oder der mitfahrenden Familie widmen kann.

Während die einen ins Träumen über all die Möglichkeiten geraten, was in der freien Zeit nun alles machbar ist, machen sich die anderen natürlich Gedanken darüber, was alles an Voraussetzungen gegeben sein muss, um ein autonomes Fahren überhaupt im Rahmen der Teilnahme am Verkehr zu ermöglichen. Zudem stellt sich die Frage, welche Auswirkungen haben autonom bewegte Fahrzeuge auf die Verkehrswege und Kommunen. Als Klammer um all diese Überlegungen befindet sich die Frage nach den rechtlichen Gegebenheiten, die geklärt sein müssen.

Wenn autonomes Fahren die Zukunftsperspektive ist, um auf der einen Seite den Individualverkehr weiterhin zu ermöglichen und auf der anderen Seite den Bedarf an Zeit, die anders als mit dem eigentlichen Autofahren derzeit zum Teil vergeudet wird (z.B. durch Staus verursachte Kosten der Volkswirtschaft von rund 35Mrd. EUR pro Jahr – Tendenz steigend), sinnvoll zu nutzen, wird speziell in der Übergangszeit, in der beide Arten der Fortbewegung möglich sind, sehr spannend.

Wenn ein Fahrer weiterhin im Notfall eingriffsbereit sein muss, um die Fahrzeugsteuerung zu übernehmen (z.B. kann das Auto seinen Fahrer durch einen entsprechenden Alarm dazu auffordern, die Steuerung zu übernehmen), inwieweit kann man dann tatsächlich von autonomen Fahren sprechen?

Wer haftet, wenn es während des autonomen Fahrens zu einem Unfall kommt? Was, wenn es zu einem Systemausfall kommt? Jeder von uns kennt das, wenn der Computer mal nicht mehr das tut, was er soll. Wie werden die fest eingeplanten Einnahmen durch Knöllchen in den Kommunen kompensiert? Ein autonom fahrendes Auto fährt aufgrund der ihm gelieferten Informationen nicht zu schnell in eine Radarfalle. Wie kann ein autonom fahrendes Fahrzeug einen freien Parkplatz finden? Welche Anpassungen an die Infrastruktur (Verkehrsführung, Verkehrsschilder uvm.) müssen vorab stattgefunden haben, um autonomes Fahren flächendeckend zu ermöglichen?

Und das sind nur einige Fragen, die bisher noch nicht abschließend beantwortet werden können. Sicher ist, dass das autonome Fahren kommen wird. Man darf also gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren dahin gehend entwickelt.

Wir als Ihr Autohaus, werden Teil dieses Veränderungsprozesses im Rahmen auch Ihrer Mobilität sein und freuen uns sehr darauf, ein Teil der Entwicklung sein zu können.

Ihr Autohaus Zeiger Team

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