Blinker – oder Fahrtrichtungsanzeiger ?

Blinker – oder Fahrtrichtungsanzeiger ?

In der StVo ist klar geregelt, dass jedes Fahrzeug mit einem Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) ausgestattet sein muss:

StVO § 54 (1) besagt: „Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger müssen mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet sein. Die Fahrtrichtungsanzeiger müssen nach dem Einschalten mit einer Frequenz von 1,5 Hz ± 0,5 Hz (90 Impulse ± 30 Impulse in der Minute) zwischen hell und dunkel sowie auf derselben Fahrzeugseite – ausgenommen an Krafträdern mit Wechselstromlichtanlage – in gleicher Phase blinken. Sie müssen so angebracht und beschaffen sein, dass die Anzeige der beabsichtigten Richtungsänderung unter allen Beleuchtungs- und Betriebsverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern, für die ihre Erkennbarkeit von Bedeutung ist, deutlich wahrgenommen werden kann. Fahrtrichtungsanzeiger brauchen ihre Funktion nicht zu erfüllen, solange sie Warnblinklicht abstrahlen.“

Auch wenn der Fahrtrichtungsanzeiger gemeinhin als Blinker bezeichnet wird, ist der ursprüngliche Name der sehr viel wörtlich zu nehmende. Bewegen Sie sich als Fahrzeughalter im Straßenverkehr, sind Sie verpflichtet, die Absicht einer Fahrtrichtungsänderung mittels des Blinkers den anderen Verkehrsteilnehmern mitzuteilen. Dies geschieht in der Hauptsache, um Kollisionen durch unerwartete Fahrwege zu vermeiden.

So ist z.B. das Abbiegen oder der Spurwechsel mit Hilfe des Setzens des Blinkers anzuzeigen. Der Blinker muss dazu mindestens 3x blinken. Viele Autos haben inzwischen genau dieses 3-fache Blinken durch einfaches Antippen des Blinkhebels integriert. Es ist also nicht viel, was ein Autofahrer tun muss, um Unfälle zu vermeiden.

Übrigens wussten Sie, dass das Einfahren in einen Kreisel ohne Blinken vorzunehmen ist, das Herausfahren allerdings schon? Auch bei einer abknickenden Vorfahrtsstraße ist der Blinker zu nutzen, wenn dieser gefolgt wird.

Wichtig ist auch, dass der Fahrtrichtungsanzeiger gesetzt wird, bevor man die Fahrtrichtungsänderung in die Wege leitet. Nur so haben andere Verkehrsteilnehmer die Chance, sich der Situation anzupassen und angemessen zu reagieren. Im Grunde stellt das Blinken die wichtigste Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Verkehrsteilnehmern dar und sollte daher auf keinen Fall vergessen werden.

Im Rahmen der Absicherung einer Unfallstelle oder Panne, sowie beim Abschleppen oder um ein Stauende zu signalisieren und nachfolgende Autofahrer vor dem Auffahren auf das Stauende zu warnen, wird der Blinker als Warnblinkanlage verwendet. Hier blinken beide Blinker gleichzeitig uns signalisieren eine besondere Gefahrenlage. Entgegen der Meinung vieler, ist der Einsatz der Warnblinkanlage für das kurzzeitige Halten in zweiter Reihe oder bei einem Hochzeits-Fahrzeugkonvoi verboten und stellt im ersten Fall zudem eine Ordnungswidrigkeit dar.

Unser Tipp: Finger weg von Handy und anderen Dingen, die beim Autofahren ablenken, dafür lieber den Blinker wieder regelmäßig einsetzen. Ersetzen Sie kaputte Blinker sofort. Das ist im Sinne Ihrer und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine gute Fahrt!

Ihr Autohaus Zeiger Team

Scheinwerfer – sehen und gesehen werden

Scheinwerfer – sehen und gesehen werden

In den letzten Jahren hat es in Sachen Scheinwerferlicht eine unglaublich rasante Entwicklung gegeben. Heute haben Scheinwerfer an einem Auto nicht nur eine wichtige Sicherheitsfunktion, sondern sind wahre Schmuckstücke und Designelemente. Aus der VW und AUDI Familie finden Sie einige Beispiele in unserer Galerie.

Es ist gefühlt noch gar nicht so lange her, dass man im Dunklen von leicht gelblich erleuchteten Fahrzeugen angestrahlt wurde. Leider waren diese Lichtquellen nicht wirklich effektiv. Oftmals haben diese Glühlampen nur wenige Meter weit geleuchtet, oftmals sogar geblendet und erinnerten eher an ein Teelicht hinter Glas. Wenn Sie im heutigen Straßenverkehr nachts auf einen Oldtimer treffen, werden sie diesen meist schon durch die wenig hellen Strahler erkennen. Als die normale Glühlampe mehr und mehr dem Halogenlicht gewichen sind, konnte man Mitte der 1960er Jahre von einem Quantensprung in der Ausleuchtung der Fahrbahn sprechen. Das Edelgas Halogen leuchtet effizienter und heller, da der gelbliche Farbton einem weiß gewichen ist.

Mit Einführung des Xenon-Lichtes Anfang der 1990er Jahre wurde nun die Effizienz um ein 2-faches gesteigert bei rund 1/3 weniger Energieverbrauch gegenüber einer Halogenlampe. Es galt zu diesem Zeitpunkt als das non-plus-ultra der Scheinwerfertechnik. Mit dem Xenonlicht kommt man dem normalen Tageslicht sehr nah und daher wird es auch bei den entgegenkommenden Autofahrern als angenehm und nicht blendend empfunden. Wichtig hierbei und daher auch nur zusammen beim Autokauf konfigurierbar ist die Scheinwerferwaschanlage. Diese ist beim Einsatz von Xenonlicht zwingend vorgeschrieben, um aufgrund von Schmutzpartikeln ein Blenden der sehr hellen Scheinwerfer zu vermeiden. Außerdem,  und da stimmen Sie uns sicher zu, können saubere Scheinwerfer auf jeden Fall heller leuchten, als verschmutzte.

2008 war der AUDI R8 das erste Serienfahrzeug, beim dem LED-Lichte als Frontscheinwerfer mit einer EU Sondererlaubnis erlaubt waren. Vorher durfte diese Technik nur in den Rückleuchten von Autos verbaut werden. Eine Lebensdauer von rund 10-20.000 Stunden lassen hier darauf schließen, dass LEDs das Leuchtmittel für ein ganzes Autoleben sein können. Aufgrund der Vielzahl der Anordnungsoptionen der viel kleineren und Platz sparenden LEDs, stellen im heutigen Autodesign die Front- und Heckscheinwerfer einen entscheidenden Faktor für das Fahrzeugdesign dar. Der „böse Blick“ kann so auf vielfältige Weise und Gusto realisiert werden. Selbst sich bewegende Leuchtbänder (z.B. Blinker im Heck des Audi oder auch des neuen Golf 8) sind heute möglich. Reflektoren in Form von spiegelnden Flächen und kleine Motoren sorgen je nach Lichtverhältnissen für die optimale Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Auch wenn bereits 1970 Citroen mit seiner Designikone DS21 das Kurvenfahrlicht in die Serienreife gebracht hat, kann man erste seit einigen Jahren behaupten, dass es in der breiten Serie Einzug gehalten hat. War es damals vom Einschlag des Lenkrades abhängig, wird heute durch eine ausgefeilte Sensorik (z.B. Querbeschleuningung) und Kameratechnik die Funktionen der LEDs gesteuert.

Gerade weil LED so kleine und effiziente Leuchtmittel sind, lassen sich diese vielfältig ab- und zuschalten, um so jederzeit eine optimale Sicht für den Fahrer und keine Störung der anderen im Straßenverkehr zu ermöglichen. Dieses Matrixlicht kann so sogar einzelne Bereiche des Leuchtkegels ausblenden, um ein Blenden zu verhindern. Selbst Reflektionen durch Wasser auf der Fahrbahn können so erkannt und für den Fahrer unschädlich gemacht werden. Auch wenn es derzeit noch ein recht teures Feature ist, wird dieser Art der Lichtsteuerung sicher die Zukunft gehören.

Übrigens: Die Pflicht, in jedem neu gebauten Fahrzeug ein Tagfahrlicht einzubauen, besteht bereits seit Februar 2011. Allein dieses Tagfahrlicht hat im Alltag viele Unfälle vermieden.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine sichere Fahrt!

Ihr Autohaus Zeiger Team

In Ihrem Cockpit leuchtet der Hinweis „Service fällig!“ ?

In Ihrem Cockpit leuchtet der Hinweis „Service fällig!“ ?

Autos benötigen – wie nahezu alle Maschinen – eine regelmäßige Wartung. Wenn es früher eine reine km-abhängige Entscheidung war, z.B. einen Ölwechsel in der Vertragswerkstatt zu veranlassen, so ist es heute ein komplexerer Algorithmus, nachdem dies entschieden und Ihnen als Fahrer angezeigt wird. AUDI und VW haben aus Millionen von Fahrzeugdaten in den letzten Jahrzehnten die wichtigen Informationen für genau Ihr Fahrzeugmodell ausgewertet und daraus entsprechende Wartungsintervalle abgeleitet. Grundsätzlich ist eine Inspektion – also eine Durchsicht – Ihres Fahrzeuges dazu da, Mängel oder Verschleiß zu erkennen und zu beheben, oder bereits durch Sensoren erkannte Verschleißteile auszutauschen. Dies dient in erster Linie dazu, die Lebensdauer Ihres Fahrzeuges so lange wie möglich zu erhalten. Bei Autos der Marken VW und AUDI erhalten Sie durch eingehaltene und im Serviceheft dokumentierte Serviceintervalle quasi eine lebenslange Mobilitätsgarantie.

Einige der Wartungsaufgaben – z.B. das Austauschen der Bremsflüssigkeit, werden rein zeitlich abgearbeitet (in diesem Falle z.B. alle 2 Jahre), andere wiederum sind Fahrprofil abhängig. Speziell in Bezug auf einen möglichen Ölwechsel wird dies sehr stark abhängig davon gemacht, wie Sie als Fahrer Ihr Auto nutzen. Sind Sie ein Vielfahrer mit einem hohen Anteil an Langstrecken oder eher derjenige, der sein Auto nur auf kurzen Strecken nutzt?  Steht Ihr Fahrzeug längere Zeit und wird nur selten genutzt? Fahren Sie eher sportlich oder ökonomisch? Allein aus diesen wenigen Fragen lässt sich erahnen, wie viele unterschiedliche Fahrerprofile es gibt. Da erscheint es nur richtig, dass das Fahrzeug dann gewartet wird, wenn die entsprechenden Herstellervorgaben dafür erreicht sind.

Ihr Fahrzeug erinnert Sie zu gegebenem Zeitpunkt daran, einen Termin in Ihrem Autohaus zu machen, um diesen Service durchzuführen.  Bei einem solchen Servicetermin, der umgangssprachlich auch Inspektion genannt wird, werden anhand Ihrer Fahrgestellnummer und gem. Ihrer Fahrleistung die notwendigen Arbeiten an Ihrem Fahrzeug ermittelt. Diese Arbeiten werden bei Annahme des Autos in unserem Serviceteam besprochen und die notwendigen Teile für die Bearbeitung geprüft, bestellt und eingebaut (z.B. bei einem Ölwechsel u.a. der Ölfilter). Des Weiteren prüft unser Werkstattteam u.a. die Bremsanlage, Motorbestandteile wie Zahnriemen, Lichtmaschine, Lenkung, checkt übliche Verschleißteile wie die Scheibenwischblätter, sowie die Blinker und Leuchten in Ihrem Fahrzeug. Nach einer Abnahme durch den verantwortlichen Werkstattmeister steht Ihnen Ihr Auto wieder fahrbereit zur Verfügung.

Sollten Sie Fragen zu den durchgeführten Arbeiten bzw. generell den notwendigen Leistungen einer Inspektion haben, steht Ihnen unser Serviceberaterteam gerne dafür zur Verfügung.

 

Ihr Autohaus Zeiger Team

Inspektion

Inspektion

Was Sie wissen sollten.

Damit Sie jeden Service zum richtigen Zeitpunkt durchführen lassen, keinen vergessen und Ihre Mobilitätsgarantie aufrecht erhalten, erinnert in der Regel die Serviceintervall-Anzeige im Tachometer bzw. ein Aufkleber am Türholm daran. Außerdem tragen wir in den entsprechenden Nachweisfeldern des Serviceheftes ein, wann der nächste Service fällig ist.

Die angegebenen Service-Abstände sind auf normale Betriebsbedingungen abgestimmt. Bei erschwerten Bedingungen ist es notwendig, einige Arbeiten bereits vor Fälligkeit des nächsten Services bzw. zwischen den angegebenen Service-Abständen ausführen zu lassen. Dies gilt vor allen Dingen für die Reinigung bzw. den Wechsel des Luftfiltereinsatzes und das Prüfen und Ersetzen des Zahnriemens bei starkem Staubanfall.

Wir beraten Sie unverbindlich, ob bei den Einsatzbedingungen Ihres Fahrzeuges Arbeiten zwischen den normalen Service-Abständen erforderlich werden können.

Die Service Intervalle

Service-Art LongLife Service (PR-Nr. QG1) Zeit- oder laufleistungsabhängiger Service(PR-Nr. QG00/QG2/QG3)
Ölwechsel-Service nach Service-Intervall-Anzeige (nach 1 Jahr oder alle 15.000km), je nachdem, was zuerst eintritt.
Intervall-Service nach flexibler Service-Intervall-Anzeige (spätestens nach 2 Jahren). nach 2 Jahren oder alle 30.000km.
Inspektions-Services erster nach 3 Jahren oder 60.000km, dann alle 2 Jahre erster nach 3 Jahren oder 60.000km, dann alle 2 Jahre
Bremsflüssigkeits-Wechsel erster nach 3 Jahren, dann alle 2 Jahre (Wir empfehlen, Volkswagen Original Bremsflüssigkeit zu verwenden). erster nach 3 Jahren, dann alle 2 Jahre (Wir empfehlen, Volkswagen Original Bremsflüssigkeit zu verwenden).

 

Der Serviceplan

Im Serviceplan bestätigen wir Ihnen das Auslieferungsdatum und damit den Beginn der Gewährleistung für Ihr Fahrzeug. Durch die Fahrzeug-Daten im Serviceplan ist sichergestellt, dass Ihr Fahrzeug stets die richtigen Teile bekommt. Die Daten tragen somit dazu bei, dass Ihr Fahrzeug selbst nach vielen Jahren noch problemlos repariert werden kann.
Der Serviceplan sagt Ihnen auch, wann welcher Service gemacht werden muss, und welche Arbeiten dabei ausgeführt werden. Der Nachweis des Services ist eine der Voraussetzungen für die von Ihrem Händler gewährte Mobilitätsgarantie.

Damit Sie den Serviceplan immer zur Hand haben, wenn Sie ihn brauchen, sollte er im Bordbuch aufbewahrt werden. Bitte denken Sie auch daran, diesen Serviceplan beim Verkauf des Fahrzeuges dem nächsten Besitzer mitzugeben.

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