Verhaltensempfehlungen für die kalte Jahreszeit

  • Wildwechsel: Der Herbst ist die Hochsaison für Wildunfälle auf deutschen Straßen. Gerade in den frühen Morgenstunden und am Abend kommt es von Mitte September bis in den Winter hinein zu Zusammenstößen zwischen Mensch und Tier. In bewaldeten Gebieten also Fuß vom Gas! Wenn Sie ein Tier auf der Fahrbahn sehen, dann bremsen Sie ab und hupen, anstatt sich und andere durch hektische Ausweichmanöver zu gefährden. Bei einem Zusammenprall müssen Sie auch schon bei kleineren Geschwindigkeiten mit einem Totalschaden rechnen. In diesem Fall rufen Sie die Polizei und idealerweise das Forstamt.
  • Sonneneinstrahlung: Im Herbst steht die Sonne tief am Himmel, sodass Sie mehr als noch im Sommer geblendet werden. Bei diesem Einfallswinkel hilft selbst die Sonnenblende meist nichts. Darum halten Sie am besten immer eine Sonnenbrille griffbereit. Haben Sie empfindliche Augen, so empfiehlt sich eine Spezialbrille mit Blendschutz vom Optiker.
  • Schlechte Sicht: Aufgund von Nebel und früh einbrechender Dunkelheit müssen Sie nicht nur dafür sorgen, gut zu sehen, sondern auch dafür, gut gesehen zu werden. Deswegen sollten Sie von Herbst bis Frühling durchgängig mit eingeschalteten Scheinwerfern fahren – in anderen Ländern ist das sogar Pflicht. Lassen Sie die Lichtanlage spätestens zum Herbstanfang in der Autowerkstatt warten und reinigen Sie die Scheinwerfer regelmäßig mit einem Schwamm.
  • Nebel: Bei dichtem Nebel gilt die Faustregel: Sichtweite ist gleich Fahrtgeschwindigkeit. Bei einer Sichtweite von etwa 50 Metern fahren Sie also besser nicht mehr als 50 Stundenkilometer. Als Orientierung dienen Ihnen die Abstandspfosten am Straßenrand. Achtung: Die Nebelschlussleuchte dürfen Sie erst bei Sichtweiten unter 50 Metern einschalten.
  • Bauernglatteis: Bei diesem Phänomen handelt es sich um Lehm und Erde von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die sich zu einem glitschigen Film vermengt haben. Halten Sie auf Landstraßen danach Ausschau und fahren Sie langsam!
  • Herbststürme: Kein Sturm ist so stark, dass er dem Auto etwas anhaben kann? Ja und nein. Direkt von Sturmböen betroffen sind Pkws normalerweise nicht, aber von herabfallenden Ästen getroffen werden Sie indessen schon. Parken Sie also nicht unter Bäumen, vor allem nicht unter alten Pappeln mit morschen Ästen.
  • Rutschige Fahrbahn: Glatteis, nasses Laub und herunterfallende Früchte machen im Herbst die Autofahrt zur Schlitterpartie. Rechnen Sie mit dem ersten Glatteis auch schon im Frühherbst, speziell im Bereich von Brücken sowie in Waldschneisen. Für eine sichere Fahrt im Herbst ist es wichtig, die Straße und deren Belag genau im Auge zu behalten und besonders vorausschauend zu fahren. Überholen Sie zum Beispiel nicht in Kurven oder an Stellen mit schlechter Sicht der Gegenfahrbahn.
  • Überschwemmte Straßen: Um die Kontrolle beim Aquaplaning zu behalten, sollten Sie sich zunächst an das vorgeschriebene Tempolimit bei Nässe halten. Vergrößern Sie außerdem den Sicherheitsabstand zum Vordermann, sodass es beim Aquaplaning nicht sofort zu einem Zusammenprall kommt. Sollten Sie dennoch die Kontrolle verlieren, dann fahren Sie am besten geradeaus weiter, anstatt unkontrolliert auszuweichen

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